"Tanzen ist träumen mit den Beinen". Oder
anders gesagt, jeder kann tanzen, denn träumen kann auch
jeder. Nur haben nicht alle denselben Zugang. Der Eine fühlt
sich als ob er schwebt, liebt graziöse Bewegungen, der
andere ist mit dem Boden verbunden oder akzentuiert die Rhythmik
der Musik. Die einen möchten vorgegebene Bewegungen, die
anderen bevorzugen die Improvisation.
Es ist schwer allen "Tänzertypen" gerecht zu
werden. Und meistens bleiben die auf der Strecke, die sich durch
Ballett nicht angesprochen fühlen, denn in vielen Tanzschulen
ist dies die Voraussetzung und einzige Alternative.(Für
mich übrigens auch ein Grund, warum so wenige Jungen zum
Tanz finden.)
Während meines Tanzstudiums in Holland mußte ich
1 Jahr an einer Grundschule kreativen Kindertanz unterrichten.
Es war erstaunlich mit welcher Begeisterung die Kinder daran
teilnahmen, einschließlich der Jungen. Der Klassenlehrer
meinte, er würde manche Kinder, die sich sonst nicht so
mitteilen könnten mit ganz anderen Augen. sehen.
Dies hat mich in meiner Ansicht bestätigt, daß das
Tanzen Auswirkungen auf das Selbstbewußtsein hat. sich
selbst fühlen, den Körper trainieren, seine Haltung
verändern und Gefühle ausleben, eben seiner Selbst
bewußt sein.
Und das hat dazu geführt:
Do that Dance möchte Kinder und Jugendliche an den Tanz
heranführen, ihnen Möglichkeiten bieten sich selbst
zu entdecken und zu präsentieren und die Kreativität
fördern. Der Tanz soll nicht als Sport vermittelt, sondern
als Kunstform betrachtet werden. Es gehört zum Unterricht
dazu, daß die jungen Tänzer/innen etwas über
Tanzsprache und Tanzgeschichte erfahren.
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